Bildung wächst - Aktuelles

Plakat Veranstaltung Ali Mahlodji am 15. April 2026 um 19:00 Uhr"Zukunftstag 2026" mit Ali Mahlodji

Die Region Bucklige Welt-Wechselland lädt herzlich zum "Zukunftstag 2026" am 15. April 2026 um 19:00 Uhr ins Passionsspielhaus Kirchschlag ein.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend mit Ali Mahlodji. In seiner Keynote zeigt er, wie wir im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und raschem Wandel Mensch bleiben - denn Werte, Haltung und Zusammenarbeit sind entscheidend.

Unter dem Motto "Be your own superhero" ermutigt er dazu, an sich zu glauben, den eigenen Weg zu gehen und die eigenen Stärken zu entfalten.

Der Zukunftstag richtet sich an Eltern, Pädagog:innen sowie alle Interessierten.

Der Eintritt ist kostenlos.

Die Region Bucklige Welt-Wechselland und die Steuerungsgruppe von "Bildung wächst" freuen sich auf Ihr Kommen. 




Schluss mit Tabu: Zyklus-Workshops an Schulen

Gepostet von Mag. (FH) Cornelia Rehberger auf www.bote-aus-der-buckligen-welt.at | 11. März 2026 | Bewegte Welt

Eine Gruppe von Menschen, die ein großes Schild hält

Im Rahmen von „Bildung wächst“ können regionale Schulen auf ein neues Workshop-Angebot zurückgreifen: Mit viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen spricht Zyklusmentorin Veronika Reschl mit den Jugendlichen über den weiblichen Zyklus und beantwortet ganz viele Fragen.

Es läuft meistens gleich ab. Zunächst herrscht Verunsicherung und es wird gekichert, aber es dauert nicht lange und die Expertin wird mit Fragen bombardiert. Menstruation und ganz allgemein der weibliche Zyklus sind Themen, die jeden jungen Menschen betreffen, daher ist der Workshop auch so aufgebaut, dass in der ersten von drei Stunden auch die Burschen dabei sind. „Es ist wichtig, dass auch die jungen Männer verstehen, was in einem weiblichen Körper vor sich geht, und dadurch vielleicht besser verstehen können, warum Frauen manchmal nicht so ticken wie sonst“, so Zyklusmentorin Veronika Reschl. Die Kirchschlagerin hat die Ausbildung zunächst gemacht, um ihren Körper besser verstehen zu können, hat aber schnell bemerkt, dass der Aufklärungsbedarf groß ist. Entsprechend positiv war auch das Feedback an den Schulen in der Region, wo sie bereits zu Gast war. Nach einer gemeinsamen Stunde mit allen in der Klasse  gibt es zwei weitere Stunden allein für die Mädchen. Reschl zeigt nicht nur anschaulich, wie ein weiblicher Monatszyklus abläuft, sondern hat auch ganz praktische Tipps und verschiedene Menstruationsprodukte mit dabei. 

Das Angebot ist für Schulen kostenlos, Termine können über das Regionsbüro gebucht werden. Für Veronika Reschl beschränkt sich das Thema aber nicht nur auf Jugendliche. „Es ist notwendig, Verständnis zu schaffen. Ein Frauenkörper funktioniert nicht in einem 24-Stunden-, sondern in einem 28-Tage-Rhythmus. Wie man die Ressourcen von Frauen am besten nutzen kann, ist etwa auch ein Thema für Arbeitgeber:innen“, so Reschl – ein Bereich, der sich derzeit noch im Aufbau befindet. Alle Infos zur Zyklusmentorin und ihrer Arbeit unter: veronikareschl.at

Zukunftstag

Neben den Zyklus-Workshops steht in Kürze eine große „Bildung wächst“-Veranstaltung am Programm: Am 15. April um 19 Uhr lädt die Region zum „Zukunftstag 2026“ mit Ali Mahlodji bei freiem Eintritt ins Passionsspielhaus von Kirchschlag.


Künstliche Intelligenz: Workshops für Lehrer:innen

Gepostet von Mag. (FH) Cornelia Rehberger auf www.bote-aus-der-buckligen-welt.at | 4. Februar 2026 | Kultur und Genuss

Eine Gruppe von Menschen, die an Tischen sitzenKünstliche Intelligenz ist längst in den Klassenzimmern angekommen. Welche Gefahren und Chancen die Technologie mit sich bringt und worauf bei der Bewusstseinsbildung der Kinder und Jugendlichen zu achten ist, wurde im Rahmen eines „Bildung wächst“-Workshops mit Pädagog:innen besprochen.

Im Rahmen der Bildungsinitiative „Bildung wächst“ der Region Bucklige Welt-Wechselland finden heuer insgesamt drei Workshops für Pädagogen zum Thema Künstliche Intelligenz statt. Gestartet wurde im Jänner im Gasthof Pichler in Peters-
baumgarten. Die beiden Experten Julia Hentschel und Markus Katzgraber gaben den interessierten Pädagogen zunächst einen theoretischen Überblick über diese Technologien und darüber, worauf ganz grundsätzlich zu achten ist. Im praktischen Teil fand dann ein reger Austausch statt, wobei auch konkrete Problemstellungen im schulischen Alltag behandelt wurden. Einerseits ging es dabei um hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten und die darin lauernden Gefahren. Denn vor allem bei freien Zugängen erklärt man sich damit einverstanden, dass die KI mit eingegebenen Daten lernen darf. Daher haben sensible Daten wie der Schulname oder der Name der Kinder beim Umgang mit der KI, etwa beim Erstellen von Gruppen- oder Arbeitseinteilungen, nichts verloren.

Thematisiert wurde der Einsatz von KI aber auch vonseiten der Schüler, die beispielsweise Hausübungen oder Referate von der Künstlichen Intelligenz erledigen lassen und die am Ende dann nicht so wirklich intelligent sind. Es gebe aber durchaus auch sinnvolle Anwendungsbereiche, die den schulischen Lernalltag bereichern könnten.

Ein wichtiges Thema war der Ethik gewidmet. Die Experten warnten eindringlich, den Einfluss der KI auf Kinder und Jugendliche zu unterschätzen. Daher brauche es Bewusstseinsbildung, etwa im Rahmen des Medienkompetenz-Unterrichts, damit Schüler Künstliche Intelligenz nicht mit echten Freundschaften im echten Leben verwechseln.


Kindersicher unterwegs in der Online-Welt

Gepostet von Mag. (FH) Cornelia Rehberger auf www.bote-aus-der-buckligen-welt.at | 26. November 2025 | Region

Eine Gruppe von Kindern, die im Kreis auf dem Boden sitzenAlle verbunden: Mittels eines Fadens zeigt Smartphone Trainerin Julia Hentschel den Kindern an der Volksschule Wiesmath auf spielerische Art, was es bedeutet, wenn man sich im Internet bewegtIm Rahmen des LEADER-Projekts „Bildung wächst“ ist ein Schwerpunktthema der sichere Umgang mit Internet, Smartphone und Co. Mit dem aktuellen Schuljahr liegt der Fokus auf Kindern und Jugendlichen. Spielerisch lernen sie, worauf sie achten müssen, wenn sie in der Online-Welt unterwegs sind.

Mediensucht, Mobbing, Hass und Cybercrime – wer sich in der Online- und insbesondere in der Social-Media-Welt bewegt, der muss sich darüber bewusst sein, dass bei allem Nutzen auch eine Reihe von Gefahren lauern. Im Rahmen des Leader-Projekts „Bildung wächst“ setzte man daher in Kooperation mit SaferInternet auf Aufklärung und Prävention. Nachdem in den letzten Jahren die Erwachsenen im Fokus standen und Eltern bzw. Pädagogen im Rahmen von Veranstaltungen und Vorträgen von Experten aufgeklärt wurden, geht es nun im nächsten Schritt direkt in die Klassenzimmer. Eine, die hier spielerisch für so manche Aha-Erlebnisse und ein geschärftes Bewusstsein bei den Kindern sorgte, ist Smartphone Trainerin Julia Hentschel. Alleine im heurigen Schuljahr ist sie im Rahmen von knapp 70 Safer-Internet-Vorträgen an den Schulen unterwegs. Dabei entdeckt sie mit den Kindern auf spielerische Weise, worauf zu achten ist – und zwar passend zur jeweiligen Altersgruppe. 

Spielerisch und altersgerecht

So hat die gebürtige Lichteneggerin erst kürzlich an der Volksschule Wiesmath mit den Kindern das Internet mit einem Faden nachgestellt, um das Netz, mit dem alle verbunden sind, sichtbar zu machen. Mit „Stiller Post“ haben sie sich dann spielerisch an das Thema „Fake News“ herangetastet. „Die Herangehensweise in den Workshops ist an das Alter der Kinder angepasst. In den Volksschulen geht es um Themen wie Datenschutz, Altersfreigaben und Spiele“, so Hentschel. „Wir sprechen darüber, was es bedeutet, wenn ein Foto ins Internet gestellt wird und es jeder sehen könnte, aber auch darüber, wie man reagieren kann, wenn man etwas Belastendes sieht, bis hin zum Thema Mediensucht und was man dagegen tun kann“, erklärt die Expertin. Auch an den 1. und 2. Klassen Mittelschule bzw. Gymnasium ist sie mit ihren Workshops im Einsatz. Da geht es dann unter anderem auch um Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. „In den Workshops lernen die Kinder und Jugendlichen vor allem wie sie Gefahren im Internet, bei Spielen und auf Social Media frühzeitig erkennen und somit auch vermeiden können“, so die Expertin.


22. Oktober 2025: Der Bote aus der Buckligen Welt berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 268, Oktober 2025) über unser Projekt:

Text: Cornelia Rehberger

Vorbereitet auf den Ernstfall

Im Rahmen des LEADER-Projekts "Bildung wächst" findet derzeit eine Vortragsreihe zur Extremismusprävention an heimischen Schulen statt. In Kirchberg, Krumbach und Lanzenkirchen wurden die Vertreter:innen der regionalen Schulen von einer Expertin für das Thema sensibilisiert. Die Polizistin ist im Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung tätig und sprach darüber, worauf in den heimischen Klassenzimmern zu achten ist.

Radikalisierung

In ihren Vorträgen geht die Expertin für Radikalisierungs- und Extremismusprävention auf unterschiedliche Themen ein. Etwa auch darauf, wie man erkennt, ob sich ein:e Schüler:innen radikalisiert, welche Radikalisierungsfaktoren in sozialen Medien eine Rolle spielen oder wie schwierig es sit, jemanden, der einmal radikalisiert wurde, von diesem Weg wieder abzubringen. Dabei geht es nicht nur darum, Strömungen wie Salafismus, Neo-Salafismus und Djihadismus zu erkennen bzw. zu unterscheiden, sondern auch um Verschwörungstheorien, die im Netz und immer stärker auch in der analogen Welt die Runde machen. Ziel dieser Vortragsreihe ist es, rechtzeitig einzugreifen, denn klar ist: Extremismus, egal, ob politisch, religiös oder sozial geprägt, zerstört die Demokratie. Deshalb will man auf allen Ebenen der Gesellschaft ansetzen, damit der Widerstand gegen Extremismus aich von allen Teilen der Gesellschaft getragen wird. Daher wurde den Pädagog:innen auch gezeigt, wie sie in diesen speziellen Krisensituationen reagieren können.



Demokratie erleben: Projekt Jugendparlament

Mai 2025 | Regionsbüro Lichtenegg

Ein Projekt für mehr Mitbestimmung und Engagement

Im Herbst 2024 startete ein innovatives Projekt mit einem klaren Ziel: Kindern und Jugendlichen an Mittelschulen das Themenfeld der demokratischen Mitbestimmung näherzubringen. Wie kann man junge Menschen aktiv in Entscheidungsprozesse einbinden? Wie lassen sich ihre Ideen und Anliegen in die Gesellschaft tragen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt.

Von der Idee zur Umsetzung

Der erste Schritt: Die Klassensprecher:innen der teilnehmenden Mittelschulen wählten Themen aus, die ihnen besonders am Herzen lagen. Diese Vorschläge wurden an das Regionsbüro übermittelt, das daraufhin Arbeitsgruppen für die folgenden Plenumstermine einteilte. 

Gemeinsam an Lösungen arbeiten

Im Februar 2025 trafen sich die Jugendlichen erstmals zum schulübergreifenden Plenum. Hier arbeiteten sie intensiv an ihren Themen – von Bildung über Umwelt bis hin zu schulischen Anliegen. Die Zusammenarbeit setzte sich anschließend über eine digitale Kommunikationsplattform fort, auf der Ideen weiterentwickelt und diskutiert wurden.

Beim zweiten Plenum Anfang April 2025 wurden die Ergebnisse finalisiert. In einer Abstimmung entschieden die Teilnehmenden, welche Themen schließlich ins Parlament eingebracht werden sollten.

Ein starkes Signal für Jugendbeteiligung

Der Höhepunkt des Projekts war die Abschlussveranstaltung am 15. Mai 2025. Vor Vertreter:innen aus Schulen, Gemeinden und der Bildungsdirektion präsentierten die Jugendlichen ihre Ausarbeitungen – selbstbewusst, engagiert und mit klaren Forderungen. Der gesamte Prozess des Jugendparlaments wurde fachkundig und professionell begleitet.

Gruppenfoto Jugendparlamant Abschlusspräsentation, LFS Wartht

Positive Resonanz und Ausblick

Das Projekt wurde von den Schulen mit großer Begeisterung aufgenommen. Sowohl Schüler:innen als auch Lehrer:innen zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten. Es zeigte sich: Wenn junge Menschen ernst genommen werden, bringen sie sich mit Kreativität und Leidenschaft ein.

Demokratie lebt vom Mitmachen – und dieses Projekt hat bewiesen, wie wichtig und bereichernd das Engagement junger Menschen ist!



„Bildung wächst“: Jugend und soziale Medien

Gepostet von Mag. (FH) Cornelia Rehberger auf www.bote-aus-der-buckligen-welt.at | 27. November 2024 | Region

m Jahr 2015 startete die Region Bucklige Welt-Wechselland das LEADER-Projekt „Bildung wächst“, in dem Schulen, Region und Vertreter der Wirtschaft gemeinsam an zeitgemäßen Bildungsschwerpunkten arbeiten. Im Oktober fand der Auftakt der Phase 4 statt, die sich auch mit dem Thema Jugend und die digitale Welt befasst.

Eine Gruppe von Menschen, die für ein Foto posiertVon links: Moderator Philipp Grabner, Regionsobfrau Michaela Walla, Polizeibezirksinspektor Christian Kern,
Bildungsdirektor Heinz Kerschbaumer, Psychotherapeutin Doris Koglbauer, Schülerin Helena Ponweiser, Barbara Buchegger von saferinternet.at, Bettina Rigler und Helene Rennhofer vom Regionsbüro sowie Regionsobmann a. D.  Fritz Trimmel 

„Bildung wächst“ ist ein Leuchtturmprojekt für die Region Bucklige Welt-Wechselland. Daher war es uns wichtig, einen Schwerpunkt zu setzen, der wirklich jeden betrifft. Wir alle leben in einer digitalen Welt und wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Kinder und Jugendlichen so sicher wie möglich in dieser bewegen können“, so Regionsobfrau Michaela Walla im Rahmen der Auftaktveranstaltung. Ihr Vorgänger Fritz Trimmel, der nach wie vor in das „Bildung wächst“-Projekt eingebunden ist, etwa mit der „Talent School“, gab einen kleinen Rückblick über die knapp zehn Jahre Bildungsprojekt, bevor Psychotherapeutin und AHS-Lehrerin Doris Koglbauer einen Impulsvortrag zum Thema „Herausforderung soziale Medien“ gab. In der anschließenden Diskussion, moderiert von Philipp Grabner, kam neben Koglbauer auch Bildungsdirektor Heinz Kerschbaumer zu Wort, der über die Aktivitäten und Herausforderungen aus Schulsicht sprach. Barbara Buchegger von saferinternet.at meldete sich ebenso zu Wort wie Christian Kern von der Polizei, der über die rechtliche Dimension von Social-Media-Straftaten sprach. Helena Ponweiser erzählte schließlich aus Sicht der Schüler, wie Handy- und Social-Media-Nutzung den Alltag beeinflussen. Das Fazit der Experten: Es braucht stabile Kinder und Jugendliche, die sich dann aus dieser fiktiven Welt viel besser lösen können. Und: Eine fundierte digitale Grundbildung ist dabei ein wesentlicher Eckpfeiler, denn diese schaffe mündige Nutzer:innen.


Bildung wächst in der Region Bucklige Welt-Wechselland – Phase 4

Juli 2024 | Regionsbüro Lichtenegg

Das Projekt „Bildung wächst in der Region Bucklige Welt-Wechselland – Phase 4“ schließt an die bisherigen Projektphasen vpm LEADER nahtlos an. In der Steuerungsgruppe bestehend aus Vertreter:innen der Schulen (Volks- und Mittelschulen, Leiter:innen und Lehrer:innen), der regionalen Wirtschaft, der Eltern und der Region, sind eine Reihe von geplanten Maßnahmen entwickelt worden. Diese Maßnahmen für Schulen und Schüler:innen beschäftigen sich in erster Linie mit den Themen Zukunftsängste und -perspektiven, Umgang mit Social Media und Fakenews, Eigenverantwortung und Einbindung in das Gemeinschaftsleben.

In einer dreijährigen Projektphase wird ab Juli 2024 an den Maßnahmen gearbeitet. Dazu sind wieder alle Schulen der Region eingeladen, die sich bei den einzelnen Aktivitäten beteiligen können. Koordiniert werden die Umsetzungsschritte vom Projektmanagement im Regionsbüro Lichtenegg.

Ziel des Projektes ist, den Kindern und Jugendlichen Wege aufzuzeigen, um sie fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehört der Abbau von Zukunftsängsten, eine sinnvolle Freizeitgestaltung, der verantwortungsbewusste Umgang mit sozialen Medien, eine ausgewogene Work-Life-Balance und Eigenverantwortung übernehmen.


ein schwarzer Hintergrund mit gelbem und grünem Text